Swiss War Materiel and Arms Exports

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Geplante Panzerfäuste für Khalifa bin Zayid

Goods category: Kriegsmaterial

2006 wurde über ein geplantes Geschäft mit RUAG-Panzerfäusten für die Vereinigten Arabischen Emirate im Wert von rund 100 Millionen Franken berichtet. Die Handelsfirma Bauer Associates und ihr öffentlicher Vertreter, Nationalrat Bruno Zuppiger, waren beteiligt. Das Geschäft wurde nach dem bekanntgewordenen Weiterexport von M109-Panzerhaubitzen nach Marokko politisch kritisiert.

Effect of the proposed War Materiel Act revision

Aufgrund des neuen Artikels 22b könnte der Bundesrat unter vage formulierten «ausserordentlichen Umständen» von sämtlichen Bewilligungskriterien des Artikels 22a abweichen. Die Öffentlichkeit müsste darüber nicht informiert werden. Der Bundesrat könnte die Vereinigten Arabischen Emirate durch eine Änderung der Kriegsmaterialverordnung in Anhang 2 aufnehmen. Damit würde das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufgehoben und die Bewilligung zur Regel gemacht. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Art. 18 Abs. 1 würde Nichtwiederausfuhr-Erklärungen in den allermeisten Fällen abschaffen. Damit könnten Waffen für die Vereinigten Arabischen Emirate einfach via eine Tochterfirma oder einen Zwischenhänder in einem Drittstaat geliefert werden. Als möglicher Drittstaat kommen die USA in Betracht, die gemäss SIPRI in den letzten Jahren Kriegsmaterial in erheblichen Mengen an die Vereinigten Arabischen Emirate geliefert haben (9’818 Mio. TIV).

Countries

Companies

Time period

2006

Sources