Swiss War Materiel and Arms Exports

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Pilatus-PC-21 für Abdullah II. trotz Jemenkrieg

Goods category: Besondere militärische Güter nach GKG: militärische Trainingsflugzeuge PC-21.

Pilatus PC-21 am RIAT, 08.07.2012. Ronnie Macdonald / Flickr. Via Wikimedia Commons. Typenbild; kein Nachweis der konkreten Lieferung. Lizenzprüfung: 2026-09-26.
Pilatus PC-21 am RIAT, 08.07.2012.

CC BY 2.0

Pilatus erhielt 2015 Exportbewilligungen für besondere militärische Güter nach Jordanien im Umfang von rund 48 Millionen Franken; auch für 2016 nennt der WOZ-Rüstungsreport Bewilligungen. Das Geschäft stand wegen Jordaniens Beteiligung am Jemenkrieg in der Kritik. Die Herstellerchronik bestätigt, dass im April 2019 das letzte von insgesamt zwölf PC-21-Trainingsflugzeugen an die Royal Jordanian Air Force übergeben wurde.

Effect of the proposed War Materiel Act revision

Aufgrund des neuen Artikels 22b könnte der Bundesrat unter vage formulierten «ausserordentlichen Umständen» von sämtlichen Bewilligungskriterien des Artikels 22a abweichen. Die Öffentlichkeit müsste darüber nicht informiert werden. Der Bundesrat könnte Jordanien durch eine Änderung der Kriegsmaterialverordnung in Anhang 2 aufnehmen. Damit würde das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufgehoben und die Bewilligung zur Regel gemacht. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Art. 18 Abs. 1 würde Nichtwiederausfuhr-Erklärungen in den allermeisten Fällen abschaffen. Damit könnten Waffen für Jordanien einfach via eine Tochterfirma oder einen Zwischenhänder in einem Drittstaat geliefert werden. Als möglicher Drittstaat kommen die USA in Betracht, die gemäss SIPRI in den letzten Jahren Kriegsmaterial in erheblichen Mengen an Jordanien geliefert haben (677 Mio. TIV).

Countries

Conflicts

Companies

Time period

Bewilligungen 2015–2016; Auslieferung bis April 2019

Sources