Swiss War Materiel and Arms Exports

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Reparierte Waffensysteme für Khalifa bin Zayid

Goods category: Kriegsmaterial

Schweizer Unternehmen bearbeiteten 2011 im Rahmen von Kampfwertsteigerungen Kriegsmaterial aus den Vereinigten Arabischen Emiraten im Wert von 3,6 Millionen Franken. Solches Material wurde vorübergehend eingeführt, repariert oder aufgerüstet und wieder ausgeführt. Die beteiligten Firmen und Waffensysteme wurden nicht offengelegt. Die Geschäfte lösten Kritik an der Transparenz aus, weil sie ausserhalb der gewöhnlichen Kriegsmaterialexportstatistik erfasst wurden. Die RUAG bestätigte Revisionsarbeiten für den Reexport im Jahr 2011, äusserte sich aber nicht zu einem konkreten Auftrag aus den Emiraten.

Effect of the proposed War Materiel Act revision

Aufgrund des neuen Artikels 22b könnte der Bundesrat unter vage formulierten «ausserordentlichen Umständen» von sämtlichen Bewilligungskriterien des Artikels 22a abweichen. Die Öffentlichkeit müsste darüber nicht informiert werden. Der Bundesrat könnte die Vereinigten Arabischen Emirate durch eine Änderung der Kriegsmaterialverordnung in Anhang 2 aufnehmen. Damit würde das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufgehoben und die Bewilligung zur Regel gemacht. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Art. 18 Abs. 1 würde Nichtwiederausfuhr-Erklärungen in den allermeisten Fällen abschaffen. Damit könnten Waffen für die Vereinigten Arabischen Emirate einfach via eine Tochterfirma oder einen Zwischenhänder in einem Drittstaat geliefert werden. Als möglicher Drittstaat kommen die USA in Betracht, die gemäss SIPRI in den letzten Jahren Kriegsmaterial in erheblichen Mengen an die Vereinigten Arabischen Emirate geliefert haben (9’818 Mio. TIV).

Countries

Companies

Time period

2011; bekannt geworden 2013

Sources

  • Der Sonntag, 27.01.2013, S. 6: Verdeckte Waffengeschäfte