Swiss War Materiel and Arms Exports

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Unterwassertechnik für as-Sisi und weitere Militärkunden

Goods category: Besondere militärische Güter (ML4, ML9, ML11)

Idrobotica erhielt 2015 Bewilligungen über insgesamt 23,78 Millionen Franken, darunter für Taiwan und Pakistan. Das Taiwan-Geschäft über mehr als 20 Millionen kam laut Firma nicht zustande. 2022 nennt der Rüstungsreport 27,56 Millionen Franken, davon über 20 Millionen für Taiwan und über sieben Millionen für Ägypten. 2024 folgten Bewilligungen über 4,37 Millionen Franken in ML4/ML9 für die Verteidigungsministerien Ägyptens, Thailands und Südkoreas. Das Profil beschreibt militärische Unterwassertechnik; konkrete Modelle und Mengen dieser Geschäfte bleiben offen.

Effect of the proposed War Materiel Act revision

Aufgrund des neuen Artikels 22b könnte der Bundesrat unter vage formulierten «ausserordentlichen Umständen» von sämtlichen Bewilligungskriterien des Artikels 22a abweichen. Die Öffentlichkeit müsste darüber nicht informiert werden. Der Bundesrat könnte Taiwan, Pakistan, Ägypten, Thailand und Südkorea durch eine Änderung der Kriegsmaterialverordnung in Anhang 2 aufnehmen. Damit würde das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufgehoben und die Bewilligung zur Regel gemacht. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Art. 18 Abs. 1 würde Nichtwiederausfuhr-Erklärungen in den allermeisten Fällen abschaffen. Damit könnten Waffen für Taiwan, Pakistan, Ägypten, Thailand und Südkorea einfach via eine Tochterfirma oder einen Zwischenhänder in einem Drittstaat geliefert werden. Als Drittstaaten könnten zum Beispiel die folgenden Staaten dienen, die gemäss SIPRI in den letzten Jahren Kriegsmaterial in erheblichen Mengen geliefert haben: Taiwan: USA (4’887 Mio. TIV); Pakistan: USA (2’134 Mio. TIV); Ägypten: Frankreich (4’607 Mio. TIV); Thailand: USA (476 Mio. TIV); Südkorea: USA (10’404 Mio. TIV).

Countries

Companies

Time period

Bewilligungen 2015, 2022 und 2024

Sources