Swiss War Materiel and Arms Exports

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Swiss-P-Munition über Polen in die Ukraine

Goods category: Kriegsmaterial

Swiss-P-Munitionsschachtel .308 Win Target 168 gr. Christian Müller / SwissP Defence AG; Datum laut Dateiseite: 7. Juli 2023. Via Wikimedia Commons. Wikimedia-VRT bestätigte Freigabe. Produktillustration; nicht die im Fall nachgewiesene Charge. Lizenzprüfung: 26.09.2026.
Swiss-P-Munitionsschachtel .308 Win Target 168 gr.

CC BY-SA 4.0

Swiss P Defence lieferte am 10. Juli 2023 insgesamt 145’000 Schuss im Kaliber .338 und 500’000 Schuss im Kaliber .308 an UMO SP in Polen. Vier Tage später wurde die Munition in die Ukraine weitergegeben. 2024 wurden weitere Exporte an UMO SP gesperrt. Im Dezember 2024 kündigte Wirtschaftsminister Guy Parmelin zusätzliche schriftliche Zusicherungen bei Geschäften mit ausländischen Privatfirmen an. Diese sollten den vorgesehenen Eigengebrauch oder die Weiterveräusserung und die dabei einzuhaltenden Beschränkungen ausdrücklich erklären. Die Antwort unterscheidet private Importeure, für die Importnachweise verlangt wurden, von staatlichen Endempfängern mit Nichtwiederausfuhrerklärungen.

Effect of the proposed War Materiel Act revision

Aufgrund des neuen Artikels 22b könnte der Bundesrat unter vage formulierten «ausserordentlichen Umständen» von sämtlichen Bewilligungskriterien des Artikels 22a abweichen. Die Öffentlichkeit müsste darüber nicht informiert werden. Für Polen als heutigen Anhang-2-Staat würde Art. 22a Abs. 2bis das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufheben und die Bewilligung zur Regel machen. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Der Bundesrat könnte die Ukraine durch eine Änderung der Kriegsmaterialverordnung in Anhang 2 aufnehmen. Damit würde das Ausschlusskriterium wegen Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt aufgehoben und die Bewilligung zur Regel gemacht. Der Bundesrat könnte eine Bewilligung nur noch in Ausnahmefällen verweigern. Art. 18 Abs. 1 würde Nichtwiederausfuhr-Erklärungen in den allermeisten Fällen abschaffen. Damit könnten Waffen für die Ukraine einfach via eine Tochterfirma oder einen Zwischenhänder in einem Drittstaat geliefert werden. Als möglicher Drittstaat kommen die USA in Betracht, die gemäss SIPRI in den letzten Jahren Kriegsmaterial in erheblichen Mengen an die Ukraine geliefert haben (6’129 Mio. TIV).

Countries

Conflicts

Companies

Time period

2023–2024

Sources